Google Street View in der Kritik
In den letzten Wochen machte vor allen Dingen eines Schlagzeilen: Google Street View. Was ist dran an der Panikmache der Medien?
Was ist Google Street View?
Den Dienst Google Street View gibt es eigentlich schon seit einiger Zeit. Die dementsprechenden Autos mit den Google Street View Kameras sind schon seit 2008 auf Deutschlands Straßen unterwegs. Zu finden waren diese zumeist in den Großstädten. Die Autos haben mit ihren 360 Grad Kameras die Straßen und Fassaden der Häuser fotografiert. Google Street View zeigt komplette Straßenzüge und fotografiert sogleich die Menschen, die sich zum Zeitpunkt dort aufgehalten haben. Die Gesichter sind jedoch nicht zu erkennen. Die Bilder von Google Street View werden mit der Kartenanwendung Google Maps verbunden. Die virtuelle Reise im Internet kann also beginnen.
Datenschützer üben Kritik
Schon seit längerer Zeit steht Google bei den Datenschützern unter Beschuss. Nun findet die Diskussion um Google in den großen Medien statt. Schließlich hat man jetzt ein Bauernopfer gefunden oder auch eine neue Geldmaschine. Bürger, die nicht möchten, dass ihre Häuser bei Google öffentlich im Internet zu sehen sind, haben eine Widerspruchsmöglichkeit. Da die Staatssäckchen leer sind und es den Kommunen an Geld fehlt, kamen einige findige Politiker sogar auf die Idee, eine Art Nutzungsgebühr von Google zu verlangen.
Ist Google Street View eine Innovation?
Die Firma Google hatte ja schon immer herausragende Einfälle und Ideen. Sicherlich war nicht alles von Erfolg gekrönt. Dass es dafür selbstverständlich Neider gibt, ist ganz klar. Was der Staat darf, darf noch lange kein privates Unternehmen. Google hat mittlerweile mehr Daten über seine Nutzer gesammelt, als der jeweilige Staat. Zensiert wird Google dennoch.
